... und jetzt gehts los.
Der Anfang ist gemacht. Am 20.03.2009, 13:30 Uhr, halten wir den Schlüssel in der Hand und sind somit stolze Besitzer der kleinen und bald feinen Wohnung.
Am "fein" müssen wir noch ein wenig arbeiten und somit sieht man uns bald darauf mit Renovierungklamotten in die Wohnung stapfen.
Während Franz den Türstöcken zuleibe rückt, sage ich Tapeten und Teppich den Kampf an.
Es ist phänomenal wieviel man an einem Tag mit guter Musik und bayrischem Bier schaffen kann ... und so verlassen wir abends ziemlich geschafft und staubig - aber zufrieden - unser/Euer Idyll.
Weiter gehts dann in Bad und Küche. Die Fliesen werden alle entfernt. Mit Hilfe des Schlagbohrers geht das recht gut. An dieser Stelle möchte ich einen lieben Gruß und meinen aufrichtigen Dank an die Steiner Freunde senden, welche mir an meinem Geburtstag eine kostenlosen Schlagbohrkurs zukommen ließen :-)
Dennoch ist "Mann" da mit entsprechenden Kräften ein gutes Stück schneller. Es werden Schlitze geschlagen und die Latten für die Holzdecke angebracht.
An dieser Stelle wird den Nachbarn meine tiefe Verehrung zu teil, welche den ohrenbetäubenden Lärm seit Tagen geduldig hinnehmen.
Neue Türstöcke und Türen sind gekauft und warten im Keller auf eine Vorbehandlung. Und am 06.04. wird die Mauer vom Schlafzimmer in die kleine Ankleide durchgebrochen. Es geht also voran ...
Wir sind mit den Ergebnissen dieser Woche zufrieden. Die Wände sind tapetenfrei und grundiert ...
... und grüne Latten warten sehnsüchtig auf eine Holzdecke ...
... der Gedanke an einen gemütlichen Abend in unten beschriebener Pizzeria hält uns aufrecht. Und so haben wir auch nach einem solchen Renovierungstag noch ein Lächeln auf den Lippen.
Viel Zeit widmen wir dieser merkwürdigen Gasleitung unseres Nachbarn. Ich bin jedoch guter Dinge, dass dieses Ungetüm bald verschwinden wird!
Abends lassen wir uns in der nahegelegenen Pizzeria Venezia verwöhnen. Hier kann man in einfacher, aber sehr angenehmer Atmosphäre zu sehr fairen Preisen superlecker essen. Mein spezieller Tip: Nr. 48!
Am 30.04. fahre ich mit Helmut, einem super spitzenmässigen Wahnsinnsfreund nach Düsseldorf.
Er wird uns bei den Renovierungsarbeiten helfen.
Und so beginnen wir am Freitag bereits mit den Arbeiten. Die Haustür wird innen abgebeizt und Franz zaubert das abgebeizte Fenster in die dafür vorgesehene Öffnung. Zuvor wird von ihm die Tür bis auf die Höhe des Fensters zugemauert. Ist schon unglaublich, was der Mann so alles kann :-)
Wir beginnen mit dem Verputzen der Wände. Während die Männer den Putz auftragen, verreibe ich ihn mehr oder weniger gleichmässig.
Im Anschluss werden die Wände gestrichen. Das Schlafzimmer in einem freundlichem Gelb. Das Wohnzimmer bleibt weiß.
Für die nun folgenden Holzdecken brauchen wir 2 Tage, bevor wir damit beginnen den Laminat zu verlegen.
So lernen wir, Helmut und ich, unter der Anleitung unseres Profis Franz jeden Tag etwas Neues und es macht richtig Spaß am Ende eines Tages das Werk zu betrachten.
Dem Fließen stehen wir etwas skeptisch gegenüber, aber auch das meistern wir lt. den lobenden Worten unseres Bauleiters Franz "für Anfänger sehr gut". Es sei jedoch erwähnt, dass Franz uns meist die bereits zugeschnittenen Stück reicht und wir sie dann lediglich mehr oder weniger liniengenau legen müssen.
Die Balken, Türen und das einzubauenden Fenster werden mit einer Beize eingelassen und im Anschluss stunden lang poliert. Das Ergebnis ist äußerst zufriedenstellend. So erhalten die blanken Naturholztüren einen schönen, warmen Farbton, welcher die Struktur des Holzes zur Geltung bringt.
Das meist ich auf den Fotos zu sehen bin, hängt damit zusammen, dass Franz nicht gerne fotografiert wird und Helmut nicht im Internet erscheinen möchte.
Es sei hier jedoch ganz deutlich angemerkt, dass vor allem die Beiden unglaublich tolle Arbeit geleistet haben. Ich möchte hier und jetzt nochmals aus ganzem Herzen meinen großen Dank zum Ausdruck bringen:
Franz und Helmut: Ihr seid großartig und ich hab noch keine wirklich gute Idee, wie ich, was Ihr geleistet habt, vergelten könnte.
Danke, danke, danke und ein megadickes Bussi!!!
Am 16.06. fliege ich wieder nach Düdo um mit Hand anzulegen. 6 volle Tage haben wir zur Verfügung und sind guter Dinge, dass wieder viel passieren wird.
Auch wird uns wieder ein Heinzelmännchen in Form eines tatkräftigen Nordlichtes geschenkt. Luce, seines Zeichens waschechter Saterländer (ganz seltenes Exemplar und höchstinteressante Sache - sie haben sogar eine eigene Sprache -> Wikipedia), steht uns tatkräftig zur Seite und leistet wirklich sehr, sehr viel.
Danke Luce, Du bist ein Schatz und hast was gut bei uns!
Die Türzargen werden gesetzt, Lampen aufgehängt, der Balkon gestrichen und auch der Keller bekommt ein neues Kleid.
Die Schränke werden in Ankleide und Keller plaziert und auch das Bett darf nun endlich auf den dafür vorgesehenen Platz.
Spiegel werden aufgehängt und auch schon die ein oder andere Scheibengardine in quietschegelb. Wow ... irgendwie schon grass ... aber sehr freundlich ;-)
Die Garderobe findet Ihren Platz in der Diele und die Küchenschränke stehen auch schon zusammengebaut auf Ihrem Platz und der Hängeschrank schmückt die Küchenwand.
Am Samstag kaufen wir Herd und Dunstabzug. Nur der Kühlschrank macht uns noch Sorgen. Da unsere Herreninsel, ganz im Gegenteil zu Ihrer Namensgeberin, etwas klein ist, muss hier noch ein genialer Plan ausgetüfftelt werden.
Wir erstehen auch bereits die Arbeitsplatte und in einem Teakholzgeschäft eine sehr schöne Bank für die "Fraueninsel" im Wohnzimmer.
Gerda, unser Goldschatz, verarbeitet den von Franz super ausgesuchten Vorhangstoff für das WZ zu einem sehr, sehr schönen Vorhang.
Carsten, der Fliesenleger rückt auch an und besichtigt seine künftige Baustelle. Er wird nun das Bad in ein Schmuckstück verwandeln. Ein Schritt, der uns sehr voranbringt.
.... es ist geschafft. Wir schließen die Renovierung ab. Von 20.03.2009 bis c.a. 22.07.2009 - also vier Monate wurde hier sehr, sehr fleissig gearbeitet.
Das größte Lob gilt dem Baustellenleiter, meinem Schatz Franz der mit unglaublich viel Geschick und Organisationtalent die Fäden in der Hand hielt und Erhebliches geleistet hat.
Aber natürlich auch allen anderen Helfern möchte ich an dieser Stelle nochmal meinen herzlichsten und innigen Dank ausdrücken.
Ihr habt was gut bei mir!!!
Das Ergebnis können Sie in den Unterpunkten zum Knoten "Apartment" betrachten und ich bin überzeugt, dass Ihnen gefallen wird was Sie dort sehen!


































